| Über die NPD Rechtsextremismus allgemein Zu Ursachen und Entwicklung rechtsextremer Einstellungen Über rechtsextreme Musik und Kultur Handreichungen für die Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten Selbst aktiv werden |
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Reinhard Kühnl u.a.: Die NPD. Frankfurt/Main 1969 Horst W. Schmollinger: Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (Aufsatz in: Stöss, Richard (Hrsg.): Parteien-Handbuch, Bd. 2. Opladen 1983, S. 1923-1994) Uwe Hoffmann: Die NPD. Frankfurt/Main 1999 Claus Leggewie/Horst Meyer: Verbot der NPD oder Mit Rechtsradikalen leben? Frankfurt/Main 2002 |
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Richard Stöss: Rechtsextremismus im vereinten Deutschland. Berlin 2000 Eine nicht mehr ganz neue Übersichtsdarstellung im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, die auf deren Homepage kostenlos heruntergeladen werden kann (www.fes-online-akademie.de/index.php?&scr=doc&d_id=1). Richard Stöss: Rechtsextremismus im Wandel. Berlin 2005 Eine aktuelle Arbeit für die Ebert-Stiftung, die auch einen kurzen Blick ins Ausland wirft (ebenfalls online verfügbar: http://library.fes.de/pdf-files/ostdeutschland/02930.pdf) Christoph Butterwegge: Rechtsextremismus. Freiburg 2002 Der parteiförmige Rechtsextremismus wird nur kurz gestreift, dafür aber Ursachen und Gegenstrategien diskutiert Thomas Grumke/Bernd Wagner (Hrsg.): Handbuch Rechtsradikalismus. Leverkusen 2002 Ein Lexikon über rechtsextreme Personen und Organisationen, ergänzt durch ein Dutzend Fachartikel zu einzelnen Aspekten (u.a. Osteuropa, Frauen, Internet, Neue Rechte) www.idgr.de – Der „Informationsdienst gegen Rechtsextremismus“ ist ein Internet-Lexikon über Personen, Organisationen und Begriffe, bietet aber auch thematische Dossiers und aktuelle Nachrichten Rolf Gössner: Geheime Informanten. München 2003 Hier wird die Tätigkeit von V-Leuten des Verfassungsschutzes u.a. in der NPD kritisch aufgearbeitet, ein eigenes Kapitel beschäftigt sich mit dem Scheitern des Verbotsverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht Andrea Röpke/Andreas Speit: Braune Kameradschaften. Berlin 2004 Die Autoren bieten einen äußerst detaillierten Einblick in die militante Neonazi-Szene, mit der die NPD seit dem Amtsantritt von Udo Voigt offen kooperiert Bernd Wagner: Rechtsextremismus und kulturelle Subversion in den neuen Ländern. Berlin 1998 Bernd Siegler: Auferstanden aus Ruinen... Berlin 1991 |
zu Ursachen und Entwicklung rechtsextremer Einstellungen: Wilhelm Heitmeyer: Deutsche Zustände I-IV. Frankfurt 2002-2006 In einem auf zehn Jahre angelegten Projekt untersuchen Konflikt- und Gewaltforscher der Uni Bielefeld verschiedenste Facetten von – wie sie es nennen – „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“, also Rassismus, Antisemitismus, Sexismus etc. Welzer, Harald u.a.: „Opa war kein Nazi“. Frankfurt 2005 Diese Studie legt offen, wie sich in deutschen Familien verharmlosend an Drittes Reich und Holocaust erinnert wird – und wie sehr privates und offizielles Gedenken auseinanderklaffen |
über rechtsextreme Musik und Kultur: Burkhard Schröder: Nazis sind Pop. Berlin 2000 Archiv der Jugendkulturen (Hrsg.): Reaktionäre Rebellen. Berlin 2001 Searchlight u.a. (Hrsg.): White Noise. Hamburg/Münster 2001 Christian Dornbusch/Jan Raabe (Hrsg.): RechtsRock. Münster 2002 Margitta-Sybille Fahr: Was steht an jedem Haus? Ausländer raus! Potsdam 2005 Einen aktuellen Blick auf und Hintergründe über die Codes der rechtsextremen Jugendkultur bietet die Broschüre „Versteckspiel“ der Agentur für Soziale Perspektiven, Berlin http://www.dasversteckspiel.de/Broschuere.html |
Handreichungen für die Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten: Markus Tiedemann: „In Auschwitz wurde niemand vergast.“ München 2000 Jonas Lanig/Marion Schweizer: „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“ Essen 2005 Wolfgang Benz (Hrsg.): Legenden, Lügen, Vorurteile. München 1998 |
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(Es gibt eine schier unüberschaubare Zahl von Initiativen gegen Rechtsextremismus, deshalb an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl.) www.mut-gegen-rechte-gewalt.de ist die wohl umfangreichste und aktuellste Informationsplattform zum Thema Rechtsextremismus. Gleich auf der Eingangsseite gibt es einen Link zum Thema „Was kann ich tun?“ Deren Herausgeberin ist die Amadeu-Antonio-Stiftung (www.amadeu-antonio-stiftung.de), die seit Jahren Initiativen gegen Rassismus und Rechtsextremismus fördert und selbst anstößt. Ähnliche Ziele verfolgt die DemokratieAnStiftung (www.demokratieanstiftung.de), sie ist aber breiter angelegt und will Rechtsextremismus durch eine generelle Förderung von Demokratie bekämpfen. Mit staatlicher Unterstützung und Beteiligung von Kirchen, Politik und Wirtschaft wurde im Jahr 2000 das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ gegründet, dem sich bisher ca. tausend Initiativen angeschlossen haben (www.buendnis-toleranz.de). Informationen und Aufrufe aus dem Antifa-Spektrum finden sich beispielsweise unter www.nadir.org/nadir/aktuell/themen/antifa.html oder www.de.indymedia.org/antifa/ An der „Aktion Noteingang“ kann sich wirklich jeder beteiligen: Mit Aufklebern lässt sich zeigen, dass man Opfern rechter Gewalt Schutz bieten wird; diese Aktion wirkt schon vorbeugend, denn sie ermutigt typische Opfer (Migranten, Obdachlose, nicht-rechte Jugendliche) und verunsichert potenzielle Täter. (www.aktion-noteingang.de) Und jeder kann eine lokale Initiative dazu gründen (nach dem Vorbild von www.kampagne-noteingang-berlin.de oder www.tolerantes-mahlow.de/noteingang.html) In allen ostdeutschen Bundesländern gibt es mittlerweile „Mobile Beratungsteams“, die bei der Erkennung, Analyse und Bekämpfung von rechtsextremistischen Aktivitäten auf kommunaler Ebene helfen. Sie sind ideale Ansprechpartner z.B. für Kommunalpolitiker, Lehrer, Sozialarbeiter und Bürgerinitiativen. Ihre Adressen sind zusammengestellt unter www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/links2.php?pid=51 Informationen gegen Rechtsextremismus – vor allem für Schulen und Lehrer – finden sich unter anderem hier: Umfangreiches Material bietet auch die Online-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum in Berlin (www.apabiz.de) verfügt über einen riesigen Fundus von Informationen und Originalquellen zum Rechtsextremismus und vermittelt auch Referenten zum Thema. Last but not least: Juristischer Rat für den Umgang mit Rechtsextremisten findet sich zum Beispiel unter www.rechtgegenrechts.org oder bei den „Mobilen Beratungsteams“ (siehe oben). |